Über 3 Hektar neue Gewerbeflächen in Stödtlen

In Stödtlen, einer Gemeinde im baden-württembergischen Ostalbkreis, wurde nun damit begonnen das Gewerbegebiet Lachfeld III zu erschließen. Mehr als drei Hektar Gewerbefläche werden dort künftig zur Verfügung stehen.

Wie die Schwäbische Zeitung in ihrer Onlineausgabe berichtet, wird bei der jetzigen Teilerschließung für rund 150.000 € so weit gebaut, dass dort ein Rechenzentrum von JH-Computers aus Stödtlen errichtet werden kann. Den Bauplatzpreis hatte der Gemeinderat auf 30 €/m² festgelegt. Nachdem alle Flächen im Gewerbegebiet des vorherigen Bauabschnittes veräußert sind, können nun weitere Gewerbebetriebe entstehen oder sich vorhandene Betriebe erweitern. Im Anschluss werde für weitere 110.000 € der Endausbau in Lachfeld II fertiggestellt.

Hartha, Sachsen: Neuer Gewerbestandort an B 175 geplant

Auf dem Areal der ehemaligen Mischanlage an der B 175 nahe der sächsischen Stadt Hartha, rund 65 km südöstlich von Leipzig,  soll ein neuer Gewerbestandort entstehen. Das berichtet die „Sächsische Zeitung“ in ihrer Onlineausgabe.

Den entsprechenden Antrag habe die Eigentümerin der Fläche, die Basalt-Actien-Gesellschaft, bereits gestellt. Das Areal des ehemaligen Mischwerkes ist voll erschlossen und hat eine günstige Verkehrsanbindung – beste Voraussetzungen, um neues Gewerbe anzusiedeln.

40.000 m² bei Stuttgart für Robert Bosch

Der Investor, Projektentwickler und Asset Manager Alpha Industrial hat mit der Robert Bosch GmbH einen langfristigen Mietvertrag über 40.000 m² Neubau-Gewerbeflächen mit weiterer Verlängerungsoption abgeschlossen. Der Gewerbepark entsteht in Tamm bei Ludwigsburg, einer Gemeinde in der Region Stuttgart mit guter Verkehrsanbindung an die Autobahn A81.

Alpha Industrial hat eine 73.000 m² große, bebaute Industriebrache erworben und in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit der Gemeinde Tamm ein nachhaltiges Ansiedlungskonzept entwickelt.

Bosch wird die Neubauflächen ab April 2018 beziehen. Die Gesamtinvestition beträgt mehr als 60 Mio. €.

München: Auch Gewerbeflächen werden knapp

Dass es schwierig ist in München bezahlbaren Wohnraum zu finden, ist ein bekanntes Übel. Der chronische Mangel trifft nun aber auch Unternehmen auf ihrer Suche nach Büroflächen – die Mieten steigen, das Angebot schrumpft. Darüber berichtet die Onlineausgabe der Süddeutschen Zeitung.

So standen 2013 noch knapp eine Million Quadratmeter leer, heute sind es dagegen nur noch gut 250.000. Geht man von der Faustformel aus, dass auf einen Mitarbeiter etwa 25 Quadratmeter Bürofläche entfallen, ist in München nur noch Platz für circa 10.000 Beschäftigte. Die Wirtschaft schlägt daher schon länger Alarm.

Während sich große Firmen wie BMW, Google oder IBM neue Büros leisten können, müssen andere aus ihren Gebäuden weichen. So sei es schon vorgekommen, dass Unternehmen ausziehen mussten, weil sie die höheren Mieten nicht mehr bezahlen konnten, wird ein Gewerbemakler der BNP Paribas Real Estate in München zitiert.

Gewerbeimmobilien: Europäische Märkte wachsen weiter

Der europäische Gewerbeimmobilienmarkt gestaltet sich derzeit hochgradig dynamisch. Darüber berichtet Cash.Online in seiner aktuellen Ausgabe der Finanznachrichten.

Dass diese Entwicklung sich weiter fortsetzt, zeigt eine aktuelle Untersuchung der Investmentvolumina durch den Immobiliendienstleister CBRE. Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal seien die Investitionsvolumina an den europäischen Märkten für Gewerbeimmobilien im dritten Quartal 2017 um zwölf Prozent auf 66 Milliarden Euro angestiegen. Dies ist laut CBRE hauptsächlich auf ein deutliches Wachstum im Vereinigten Königreich zurückzuführen, wo das Investitionsvolumen auf 18,4 Milliarden Euro anstieg, ein Plus von 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

“Zurückzuführen ist dieser Anstieg vor allem auf große Einzeltransaktionen im Bürosegment, die auf eine verhältnismäßig niedrige Ausgangsbasis des Investmentmarktes nach dem Brexit-Referendum im vergangenen Jahr folgten”, erklärt Jan Linsin, Head of Research bei CBRE.