Albstadt braucht Bauland

Im schwäbischen Albstadt-Tailfingen sind fast alle Gewebeflächen belegt. Darüber berichtet der „Schwarzwälder Bote“ in seiner Onlineausgabe. Daher hat der Gemeinderat zugestimmt, den Bebauungsplan „Lichtbol südlicher Bereich“ zu ändern und damit das Mischgebiet in ein eingeschränktes Gewerbegebiet zu verwandeln.

Ursprünglich war die Fläche als Erweiterungsgebiet für Sportplatzflächen gedacht, heißt es in dem Artikel weiter. Eine Prüfung des Baugrunds habe ergeben, dass dort weitere drei Hektar Bauland generiert werden können. Das gesamte Gebiet des Bebauungsplanes umfasst 7,6 Hektar.

Versmold vergibt die letzte große Gewerbefläche

In Versmold ist man zuversichtlich, dass die letzte große zusammenhängende Gewerbefläche in städtischer Hand bald vergeben sein wird – anders als ursprünglich gedacht allerdings als zwei getrennte Parzellen. Das Areal misst 8.925 Quadratmeter und liegt im Gewerbegebiet entlang der Rothenfelder Straße. Einem Bericht des „Haller Kreisblatt“ zufolge befindet sich die Stadt in konkreten Verhandlungen mit zwei Betrieben.

Dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung lag demnach vor kurzem eine Bauanfrage eines Garten- und Landschaftsbaubetriebes vor, der für die Umsetzung seiner Pläne die Erteilung von Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes benötigt. Auf dem Grundstück soll eine Halle mit Büro und Lager errichtet werden. Zum Stadtring hin sind bis zu acht Stellplätze sowie acht bis zehn Schüttgutboxen geplant.

Stadt Siegen kann Bedarf nicht decken

Die Stadt Siegen wird ihren Bedarf an Gewerbeflächen nicht innerhalb ihres eigenen Gebiets decken können. Zu diesem Schluss kommt das von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Siegen in Auftrag gegebene Gewerbeflächenkonzept für die Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein. Darüber berichtete kürzlich die „Westfalenpost“ in ihrer Onlineausgabe.

Neue Gewerbeflächen in Bad Sobernheim

Bad Sobernheim im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz will nun den Flächennutzungsplan ändern, um mehr Platz für Gewerbe zu haben. Das berichtet die Onlineausgabe der „Allgemeinen Zeitung“. Bereits 2003, 2005 und 2009 wurde in den städtischen Gremien über ein weiteres Gewerbegebiet nördlich der B41 gesprochen. Jetzt nimmt das Vorhaben Fahrt auf: Der Hauptausschuss der Stadt votierte gegen die Stimme des Grünen-Vertreters für die Aufnahme eines zwölf Hektar großen Areals in die Fortschreibung des Flächennutzungsplans der Verbandsgemeinde, um Gewerbe anzusiedeln und wohnortnahe Arbeitsplätze zu schaffen.

Hansestadt Rostock sucht Investoren

Die Hansestadt Rostock stellt auf der Expo-Real in München aus und will damit Top-Lagen am Wasser und in der Südstadt an Investoren bringen. Darüber berichtet die „Ostesee-Zeitung“ in ihrer Onlineausgabe.

Rund 170.000 Euro lassen sich die beteiligten Partner den Messeauftritt kosten. Insgesamt 130 Investitionen seien bisher in München angestoßen worden. In diesem Jahr will Rostock vor allem mit Spitzenlagen am Wasser punkten: „Wir wollen im Bereich des Pier 2 ein 70.000 m² großes Grundstück langfristig verpachten“, verrät Gernot Tesch, Geschäftsführer des Hafenbetreibers Rostock Port. „Wir suchen nach Unternehmen aus der Logistik-Branche.“

Auch am Petridamm plant Rostock mit neuen Standorte für Entwickler, in Brinckmansdorf ist Platz für Logistik und Handel, Platz für große Investitionen gibt es noch Platz im „Airpark Laage“ oder am Rande des Hafens, im Güterverkehrszentrum.