München: Auch Gewerbeflächen werden knapp

Dass es schwierig ist in München bezahlbaren Wohnraum zu finden, ist ein bekanntes Übel. Der chronische Mangel trifft nun aber auch Unternehmen auf ihrer Suche nach Büroflächen – die Mieten steigen, das Angebot schrumpft. Darüber berichtet die Onlineausgabe der Süddeutschen Zeitung.

So standen 2013 noch knapp eine Million Quadratmeter leer, heute sind es dagegen nur noch gut 250.000. Geht man von der Faustformel aus, dass auf einen Mitarbeiter etwa 25 Quadratmeter Bürofläche entfallen, ist in München nur noch Platz für circa 10.000 Beschäftigte. Die Wirtschaft schlägt daher schon länger Alarm.

Während sich große Firmen wie BMW, Google oder IBM neue Büros leisten können, müssen andere aus ihren Gebäuden weichen. So sei es schon vorgekommen, dass Unternehmen ausziehen mussten, weil sie die höheren Mieten nicht mehr bezahlen konnten, wird ein Gewerbemakler der BNP Paribas Real Estate in München zitiert.

Gewerbeimmobilien: Europäische Märkte wachsen weiter

Der europäische Gewerbeimmobilienmarkt gestaltet sich derzeit hochgradig dynamisch. Darüber berichtet Cash.Online in seiner aktuellen Ausgabe der Finanznachrichten.

Dass diese Entwicklung sich weiter fortsetzt, zeigt eine aktuelle Untersuchung der Investmentvolumina durch den Immobiliendienstleister CBRE. Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal seien die Investitionsvolumina an den europäischen Märkten für Gewerbeimmobilien im dritten Quartal 2017 um zwölf Prozent auf 66 Milliarden Euro angestiegen. Dies ist laut CBRE hauptsächlich auf ein deutliches Wachstum im Vereinigten Königreich zurückzuführen, wo das Investitionsvolumen auf 18,4 Milliarden Euro anstieg, ein Plus von 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

“Zurückzuführen ist dieser Anstieg vor allem auf große Einzeltransaktionen im Bürosegment, die auf eine verhältnismäßig niedrige Ausgangsbasis des Investmentmarktes nach dem Brexit-Referendum im vergangenen Jahr folgten”, erklärt Jan Linsin, Head of Research bei CBRE.

Sieben Hektar neue Gewerbefläche – aber nicht für Jeden!

Bereits zehn der 14 Parzellen auf sieben Hektar Gewerbefläche in Seevetal nahe Hamburg sind verkauft, insbesondere die größeren Parzellen am Übergang zum alten Gewerbegebiet. Darüber berichtet die Onlineausgabe des Hamburger Abendblatts. Dem Bericht zufolge sei die Nachfrage sehr hoch, dabei verkaufe die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH) nicht an jeden Interessenten, sondern wähle sorgfältig aus.

Auch gebe es weitere Auflagen, führt der Zeitungsartikel weiter aus: Die Grundstückskäufer sind  dazu angehalten, sich vertraglich damit einverstanden zu erklären, eine bestimmte Außenarchitektur einzuhalten. Auch sollen alle ihre Büros vor die Produktionshallen zur Straße hin bauen. Und die Seevetaler Gemeinde wünsche, dass hauptsächlich Seevetaler Bürger einen Platz bekämen oder die Unternehmen kreative Ideen haben.

20.000 m² im Gewerbegebiet „Galgenberg-West I“

Im Gewerbegebiet „Galgenberg-West I“ nahe Regensburg stehen in einem ersten Abschnitt rund 20.000 m² Bauflächen zur Verfügung, in einem zweiten Abschnitt folgen dann nochmals rund 35.000 m². Darüber berichtete nun die Onlineausgabe der Mittelbyerischen Zeitung Region Schwandorf.

Die künftigen Grundstücksgrößen sind noch variabel, damit den Wünschen ansiedlungswilliger Unternehmen weitgehend Rechnung getragen werden kann. Auch die Bauvorschriften im Bebauungsplan wurden so gestaltet, dass Bauwillige ohne größere Einschränkungen ihre Vorstellung von ihrem Gewerbebau verwirklichen können. Nicht zulässig im Gewerbegebiet „Galgenberg-West I“ sind Einzelhandel und Vergnügungsstätten.

 

Neue Gewerbeflächen in Kassel

Der Industriepark Kassel gilt mit seiner Gesamtfläche von rund 550 Hektar als das größte zusammenhängende Areal für Industrie und Gewerbe zwischen Frankfurt und Hannover. Rund 500 Firmen, darunter Global-Player der Logistik, Groß- und Einzelhandel, spezialisierte Dienstleister und Handwerksbetriebe, mit über 10.000 Beschäftigten haben sich hier angesiedelt.

Aktuell wird mit dem Gewerbepark Kassel-Niederzwehren ein weiteres Gebiet neu erschlossen. Es entstehen auf 76 Hektar parzellierbare Flächen zum Erwerb und zur individuellen Bebauung mit direktem Anschluss an die Autobahnen.

Das berichtet die Onlineausgabe der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA).